Risikomanagement für Übersetzungen

Maschinen und Anlagen müssen auf mögliche Risiken untersucht werden. Doch was ist mit der Übersetzung der Anleitung? Es gibt zwar eine Norm, die gute Übersetzungsqualität garantieren soll: die ISO 17100. Aber eine Übersetzung kann trotzdem Fehler enthalten und hohe Risiken verursachen. Diese müssen erkannt und gebannt werden.

Die Risiken reichen dabei vom Reputationsverlust bis hin zu Schadensersatzforderungen bei Verletzung oder Tod von Personen, von Kosten aufgrund der Nicht-Einführbarkeit von Waren durch falsch übersetzte Zollpapiere bis hin zum Flop auf dem Markt, weil niemand die Produktbezeichnungen versteht und sie im Internet nicht gefunden werden.

So unterschiedlich die Risiken übersetzter Dokumentation sind, so differenziert müssen auch die Übersetzungsprozesse sein. Die ISO 17100 beinhaltet jedoch keine Risikobetrachtung und bietet daher nur eine Scheinsicherheit.

Rechtssicherheit und Normenkonformität für Ihre übersetzte Dokumentation

Ziel des Risikomanagements für Übersetzungen ist die Minimierung der Risiken, die durch fehlerhaft übersetzte Texte entstehen können. Bereits bestehende Qualitätsmanagement-Systeme können in das Risikomanagement für Übersetzungen integriert werden – funktionierende Strukturen können somit problemlos übernommen werden.

Ab Version 2015 der ISO 9001 ist das ‚risikobasierte Denken‘ vorgeschrieben. Unternehmen, die sich nach der neuen ISO 9001:2015 zertifizieren lassen, müssen daher zwingend ein Risikomanagement für Übersetzungen einführen. Das Risikomanagement für Übersetzungen auf der Basis der Norm ISO 31000 berücksichtigt die Risiken des Ausgangstextes, des Übersetzungsprozesses sowie des Zieltextes

 

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