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Praxistage Translation 2016 in Germersheim

Foto: Peter Oehmig

Bereits zum dritten Mal fand am 3.6.2016 die Veranstaltung „Praxistage Translation“ am FTSK in Germersheim statt. Studierende des Fachbereichs konnten sich in zahlreichen Vorträgen über unterschiedliche Karrierewege nach dem Studium informieren. Im Foyer gaben Sprachendienstleister, Übersetzerverbände, Tools-Anbieter und andere Berufsverbände an verschiedenen Ständen Auskunft über die unterschiedlichen Aspekte des Übersetzens und Dolmetschens.

RisikoScout Carmen Canfora machte in ihrem Fachvortrag „Was macht eigentlich ein Technischer Redakteur?“ die Zuhörer darauf aufmerksam, dass es für FTSK-Absolventen gute Perspektiven in den Bereichen Terminologie, Technische Redaktion und Medical Writing gibt. Zusammen mit Peter Oehmig betreute sie außerdem den gut besuchten Stand der tekom – Gesellschaft für technische Kommunikation und stand für alle Fragen der Studierenden zu Verfügung. Auch bei den Ständen des DTT (Deutscher Terminologie-Tag) und des BDÜ Rheinland-Pfalz gab es zufriedene Gesichter: Bis zum Abend konnten fast das gesamte Informationsmaterial verteilt und zahlreiche Einzelgespräche mit interessierten Studierenden geführt werden.

Die Praxistage sind somit zu einer festen Einrichtung am FTSK geworden, die die RisikoScouts beim nächsten Mal gerne wieder unterstützen.

Terminologie und Kultur: DTT-Symposion 2016 in Mannheim

Beim diesjährigen Symposion des DTT e.V. (Deutscher Terminologie-Tag) vom 3.-5. März 2016 in Mannheim drehte sich alles um das Thema „Terminologie und Kultur“. Etwa 160 interessierte Besucher hatten die Gelegenheit, sich bei Vorträgen, Tutorials und Gesprächen in den Pausen über aktuelle Entwicklungen der Terminologiearbeit zu informieren.

Die RisikoScouts Angelika Ottmann und Carmen Canfora zeigten in ihrem Beitrag „Das Maß aller Dinge? Kulturdimensionen und ihre Implikationen für Terminologie und angrenzende Bereiche“, dass das bekannte Kulturdimensionen-Modell „hochkontextuelle vs. niedrigkontextuelle Kultur“ nach Hall ein Erklärungsmuster für bisher wenig untersuchte, in der Praxis jedoch problematische Unterschiede zwischen Begriffssystemen verschiedener Sprachen sein kann.

Dabei ergaben sich interessante Bezüge zu den Vorträgen von Florian Feuser über den „Balanceakt Kulturbegriff“ und François Massion zum Thema „Begriffsimperialismus: Können Fachterminologien wirklich global und kulturneutral sein?“. In weiteren Beiträgen wurden beispielsweise die Schwierigkeiten der Terminologiearbeit bei Unternehmensfusionen, die terminologischen Herausforderungen bei der EU-Gesetzgebung sowie die Möglichkeiten und Grenzen gendergerechter Terminologie erläutert. Einen vergnüglichen und trotzdem gehaltvollen Vortrag hielt Tamara Arndt über die universelle Verwendbarkeit von Emojis und Emoticons.

Die RisikoScouts freuen sich schon auf das nächste DTT-Symposion in zwei Jahren!

 

DTT-Symposion „Terminologie und Kultur“ am 3.-5. März 2016 in Mannheim

Bildquelle: DTT e.V. http://dttev.org/aktuelles-terminologie-erleben/aktuelles-2015/145-dtt-symposion-2016.html


 

Alle zwei Jahre veranstaltet der DTT e.V. (Deutscher Terminologie-Tag) ein Symposion, das Terminologie-Themen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und eine Möglichkeit zum Austausch für Terminologinnen und Terminologen aus dem deutschsprachigen Raum ist.

In diesem Jahr findet das Symposion vom 3.-5. März 2016 in Mannheim unter dem Motto „Terminologie und Kultur“ statt. Die RisikoScouts werden mit einem Vortrag zum Thema „Das Maß aller Dinge? – Kulturdimensionen und ihre Implikationen für Terminologie und angrenzende Bereiche“ vertreten sein.

Weitere Informationen und Anmeldung unter http://dttev.org/aktuelles-terminologie-erleben/aktuelles-2015/145-dtt-symposion-2016.html